Vereinsstatuten







SPORTCLUB FERLACH









VEREINSSTATUTEN





gültig ab: September 2015








Inhaltsverzeichnis



1     Allgemeines. 3

1.1       Genderspezifische Schreibweise. 3

2     Einklang mit dem österreichischen Vereinsgesetz 2002. 3

3     Name und Sitz. 3

4     Zweck des Vereins. 3

5     Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes. 3

6     Arten der Mitgliedschaft. 4

6.1       Ordentliche (aktive) Mitglieder. 4

6.2       Ausserordentliche (unterstützende) Mitglieder. 4

6.3       Ehrenmitglieder. 4

7     Erwerb der Mitgliedschaft. 4

8     Rechte und Pflichten der Mitglieder. 5

9     Beendigung der Mitgliedschaft. 5

9.1       Freiwilliger Austritt. 5

9.2       Ausschluss. 6

10       Untergliederung des Vereins. 6

11       Vereinsorgane. 7

11.1     Jahreshauptversammlung. 8

11.2     Ausserordentliche Mitgliederversammlung. 9

11.3     Vorstand. 9

11.4     Kontrolle (Rechnungsprüfer)10

11.5     Schiedsgericht. 11

11.6     Präsidium. 12

12       Auflösung des Vereines. 12








1      Allgemeines



  1. 1Genderspezifische Schreibweise


Soweit personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sich diese auf Frauen und Männer in gleicher Weise. Dies soll jedoch keinesfalls eine Geschlechterdiskriminierung oder eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes zum Ausdruck bringen.

2      Einklang mit dem österreichischen Vereinsgesetz 2002



Diese Vereinsstatuten lehnen sich an die Bestimmungen des österreichischen Vereinsgesetzes 2002. Im Falle von Konflikten, Widersprüchen oder Unvereinbarkeiten hat das österreichische Vereinsgesetz, in seiner gültigen Fassung, die höhere Priorität.

3      Name und Sitz



Der Verein führt den Namen „Sportclub Ferlach“ - in Kurzform „SC Ferlach“ oder „SCF“ und hat seinen Sitz in Ferlach.



Mit Zweidrittel-Mehrheit im Vorstand kann dem Vereinsnamen bzw. der Kurzform eine Sponsorbezeichnung angefügt werden, die mit Beschluss im Vorstand bzw. Ende der Sponsorvereinbarung wieder erlischt.



Die Sponsorbezeichnung gilt in der Regel nur für eine Sektion, auf Antrag der jeweiligen Sektion oder auf Wunsch des Sponsors übernimmt auch der gesamte Verein den Sponsornamen.



Das österreichische Antidopinggesetz bzw. die Antidoping-Bestimmungen des Bundes-Sportförderungsgesetzes (BSFG) in ihrer jeweils gültigen Fassung sind integrierender Bestandteil der Statuten.

4      Zweck des Vereins



Der SCF hat den Zweck, seinen Mitgliedern eine sportliche Betätigung zu ermöglichen. Seine Tätigkeit ist gemäß §1 Abs. des Vereinsgesetzes 2002 in seiner gültigen Fassung nicht auf Gewinn gerichtet. Er versteht sich als gemeinnütziger Verein im Sinne der BAO und ist Mitglied des Allgemeinen Sportverbandes Österreich (ASVÖ).

5      Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes



Die finanziellen Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes werden aufgebracht durch:

1)     die in der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung festgelegten Mitgliedsbeiträge

2)     Erträge von sportlichen oder geselligen Veranstaltungen des Vereines

3)     Spenden, Subventionen oder sonstigen Einnahmen



Einnahmen und Ausgaben des Vereines und der Sektionen bedürfen grundsätzlich der Genehmigung des Vorstandes. Dieser kann dieses Recht an die einzelnen Sektionen delegieren, sofern die Ausgaben bzw. Einnahmen:



a)     keine maßgeblichen Einnahmequellen des Vereines darstellen

b)    nicht über den normalen Rahmen der Ausgaben der Sektion hinausgehen

c)     der Aufrechterhaltung der sportlichen Arbeit in der Sektion dienen und

d)    ein durch den Vorstand für die Sektion genehmigtes Budget vorliegt.



Die Festlegung der Mitgliedsbeiträge obliegt den jeweiligen Sektionen. Der prozentuelle Anteil für den Hauptverein wird durch den Vorstand festgelegt.

6      Arten der Mitgliedschaft



Der Verein besteht aus:

§  Ordentlichen (aktiven) Mitgliedern

§  Außerordentlichen (unterstützenden) Mitgliedern und

§  Ehrenmitgliedern

  1. 1Ordentliche (aktive) Mitglieder
  2. 2Ausserordentliche (unterstützende) Mitglieder
  3. 3Ehrenmitglieder


Ordentliche Mitglieder sind solche, die in regelmäßigen Abständen die Leistungen des Vereines in Anspruch nehmen. Sie werden zu passiven Mitgliedern, wenn sie über den Zeitraum von zumindest einem Jahr keine Leistungen des Vereins in Anspruch genommen haben und keinen Mitgliedsbeitrag bezahlt haben. Innerhalb dieses Zeitraumes verbleiben sie in der Vereinsevidenz, dann werden sie ausgeschieden. Wenn ein Mitglied nach dieser Zeit Aktivitäten wieder aufnimmt, wird es wieder zum aktiven ordentlichen Mitglied.



Unterstützende Mitglieder sind solche, die Zwecke des Vereines durch regelmäßige Beiträge fördern, ohne einen vom Verein gepflegten Sportzweig aktiv auszuüben.



Ehrenmitglieder sind jene Personen, die von der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung für ihre Verdienste um den Verein zu solchen ernannt werden.

7      Erwerb der Mitgliedschaft



Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet grundsätzlich der Vorstand, der das Recht hat, die Aufnahme ohne Angabe von Gründen zu verweigern. Die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern wird an die jeweiligen Leiter der Sektionen delegiert.

8      Rechte und Pflichten der Mitglieder



1)        Die ordentlichen Mitglieder haben das Recht auf Benützung jener Einrichtungen und Geräte, die der Verein zur Ausübung eines sportlichen Zweckes zur Verfügung stellt.

2)        Die Mitglieder haben in der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung das aktive und passive Wahlrecht sowie das Auskunftsrecht über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins.

3)        Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verlangen.

4)        Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzungen des Vereines einzuhalten.

5)        Die Mitglieder haben das Recht, jederzeit in die Satzungen des Vereines Einblick zu nehmen.

6)        Die Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung ihrer Mitgliedsbeiträge in der von der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

7)        Ist ein Mitglied mit der Entrichtung seiner Beiträge trotz wiederholter Aufforderung zur Begleichung im Rückstand, so ruhen die Rechte des Mitgliedes, bis der Rückstand vollständig beglichen ist.

8)        Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane bzw. für sie zuständigen Funktionäre zu beachten.

9)        Alle Mitglieder sollen bei geselligen Veranstaltungen, die der Erzielung von finanziellen Mitteln zur Erreichung des Vereinszweckes dienen, unentgeltlich tätig mitwirken.

10)     Die Vereinsrechte sind mit dem Mitglied untrennbar verbunden und nicht übertragbar.



9      Beendigung der Mitgliedschaft



Die Mitgliedschaft erlischt durch:

§  freiwilligen Austritt

§  Ausschluss

§  Ableben

  1. 1Freiwilliger Austritt
  2. 2Ausschluss


Der freiwillige Austritt kann jederzeit erfolgen, ist dem Vorstand oder dem Sektionsleiter schriftlich mitzuteilen und wird erst dann wirksam, wenn alle Verpflichtungen gegenüber dem Verein erfüllt sind. Über eine allfällige Rückerstattung von bereits entrichteten Mitgliedsbeiträgen entscheidet auf Antrag des Mitgliedes der Vorstand.



1)     Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand auf Antrag der Sektion mit Zweidrittel-Stimmenmehrheit beschlossen werden, wenn das Mitglied gröblich gegen die Satzungen verstößt, die Interessen des Vereines schädigt oder sich einer sonstigen unehrenhaften Handlung schuldig macht.

2)     Ebenso ist ein Mitglied auszuschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

3)     Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich unter Angabe des Ausschlussgrundes mitzuteilen. Gegen den Ausschluss kann vom Mitglied oder der Sektion binnen 14 Tagen schriftlich Berufung an die nächste Jahreshauptversammlung oder außerordentliche Mitgliederversammlung gerichtet werden. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung.

4)     Der Ausschluss eines Mitgliedes des Vorstandes bzw. der Kontrolle obliegt nur der Jahreshauptversammlung oder der außerordentlichen Mitgliederversammlung, jedoch können die genannten Organe diese Personen vorweg mittels Zweidrittel-Stimmenmehrheit ihrer Funktion entheben.

5)     Ausgeschlossene Mitglieder verlieren alle Vereinsrechte, doch bleibt die Verpflichtung zur Nachzahlung allfälliger Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein bis zur vollständigen Begleichung aufrecht.

6)     Bei Verhandlung über einen Ausschluss hat das betroffene Mitglied das Recht, an der Sitzung des Vorstandes (ohne Stimmrecht) teilzunehmen. Die Verhandlung ist dem Mitglied anzuzeigen.

7)     Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Absatz 8 genannten Gründen von der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

10   Untergliederung des Vereins



Um die systematische sportliche Betätigung zu gewährleisten, wird der Verein nach Bedarf in Sektionen gegliedert.



Die Anzahl, den Umfang und Wirkungsbereich der Sektionen legen die Jahreshauptversammlung oder die außerordentliche Mitgliederversammlung fest. Eine allfällige Kooptierung neuer Sektionen obliegt dem Vorstand und muss bei der nächsten Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung bestätigt werden.



Die Sektionen haben die Eigenverwaltung im sportlichen wie budgetären Bereich, unter Ausnutzung des maximalen Spielraumes gemäß Vereinsgesetz 2002, sicherzustellen.



Für jede Sektion wird bei der Bank des Vereines ein Subkonto errichtet, wo die vom Vorstand zugewiesenen Budgets selbstverwaltet werden.



Die Bewirtschaftung des Vereins- wie auch der Subkonten wird durch die Geschäftsordnung geregelt.

11   Vereinsorgane



Diese sind:

Nr.

Vereinsorgan

Allgemeine Aufgaben   **

1

Jahreshauptversammlung

Organe der gemeinsamen Willensbildung der Vereinsmitglieder

2

außerordentliche Mitgliederversammlung

3

Vorstand

Führung der Vereinsgeschäfte und Vertretung des Vereines nach außen.

4

Kontrolle (Rechnungsprüfer)

Laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins

5

Schiedsgericht

Schlichtung von vereinsinternen, aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten.

6

Präsidium

(kann eingesetzt werden)

Es vertritt die Angelegenheiten des Vereines nach außen, sofern diese Tätigkeit der Förderung des Vereinszweckes bzw. der Mitglieder dient, jedoch ohne rechtlich bindende Schritte zu setzen.



** Eine detailliertere Aufgabendefinition erfolgt in der Geschäftsordnung.



Die Mitglieder des Vorstandes sind in der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung zu wählen.



§  Ist die Position eines Vorstandsmitgliedes vakant, hat der Vorstand das Recht, ein Mitglied bis zur nächsten Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung zu kooptieren.

§  Ist die Position des Obmanns vakant, werden die Geschäfte durch den Obmannstellvertreter übernommen - ist diese Position ebenfalls vakant, durch den dienstältesten Sektionsleiter. Eine Kooptierung durch den Vorstand ist nicht möglich.



In allen Fällen muss innerhalb von drei Monaten eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, die den Vorstand bzw. den Obmann neu wählt.



§  Mitglieder des Vorstandes müssen ein Mindestalter von 16 Jahren haben und allgemein dazu in der Lage sein, ihre Funktion auszuüben.

§  Mitglieder des Vorstandes sowie der Kontrolle haben grundsätzlich dieselben Stimmrechte wie die stimmberechtigten Mitglieder (Ausnahme bei der Entlastung des Vorstandes).



Die Tätigkeit als Mitglied vom Vorstand endet:

a)     mit Rücklegung der Funktion oder Ablauf der Funktionsperiode

b)    durch Abwahl durch die Jahreshauptversammlung oder außerordentliche Mitgliederversammlung

c)     bei Nichterfüllung der Bestimmungen wie im Absatz 11.3 beschrieben



Das Vorstandsmitglied kann gegen seine Abwahl binnen 14 Tagen das Schiedsgericht einberufen. Bis zur Klärung bleibt das Vorstandsmitglied im Amt.

  1. 1Jahreshauptversammlung
  2. 2Ausserordentliche Mitgliederversammlung
    1. 3Vorstand
    2. 4Kontrolle (Rechnungsprüfer)
    3. 5Schiedsgericht
    4. 6Präsidium


1)        Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen findet alle 4 Jahre statt.

2)        Die Jahreshauptversammlung ist vom Obmann, bei Verhinderung desselben vom Obmannstellvertreter oder von drei Vorstandsmitgliedern einzuberufen.

3)        Ort, Zeit und Tagesordnung der Jahreshauptversammlung müssen den Mitgliedern mindestens 14 Tage vorher in geeigneter Form - dazu zählt auch die Veröffentlichung auf der Homepage des Vereins - bekanntgegeben werden.

4)        Anträge zur Jahreshauptversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Versammlungstermin beim Vorstand schriftlich, mittels Postbrief, Telefax oder per E-Mail, einzureichen.

5)        Den Vorsitz in der Jahreshauptversammlung hat der Obmann, bei Verhinderung der Obmannstellvertreter. Sind beide verhindert, geht der Vorsitz auf das älteste anwesende Vorstandsmitglied über.

6)        Die Jahreshauptversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Trifft dies nicht zu, findet eine halbe Stunde später am gleichen Ort und mit der gleichen Tagesordnung die Jahreshauptversammlung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist.

7)        Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, sofern sie ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein - insbesondere die Entrichtung des Mitgliedsbeitrages - bis zum Beginn der Versammlung voll nachgekommen sind.

8)        Der Jahreshauptversammlung obliegen insbesondere folgende Punkte:

§  Die Entgegennahme und Genehmigung der Tätigkeitsberichte des Obmannes sowie der einzelnen Sektionen.

§  Die Entgegennahme des Kassenberichtes sowie des Kontrollberichtes und die Erteilung der Entlastung des Vorstandes.

§  Die Wahl des Vorstandes und der Kontrolle.

§  Die Wahl bzw. Abberufung des Präsidiums.

§  Die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und anderer Gebühren.

§  Die Beschlussfassung über Berufungen gegen erfolgte Vereinsausschlüsse von Mitgliedern bzw. über den Ausschluss von Mitgliedern des Vorstandes oder der Kontrolle.

§  Die Behandlung von Fragen der Mitglieder zum abgelaufenen Vereinsjahr.

§  Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen.

§  Die Beschlussfassung über die Aufnahme neuer Sektionen bzw. die Stilllegung von Sektionen.

§  Die Ernennung von Ehrenmitgliedern, die Verleihung von goldenen Ehren-abzeichen sowie die Ehrung von besonderen sportlichen Leistungen.

§  Die Beschlussfassung über die freiwillige Auflösung bzw. die Verschmelzung des Vereines.

§  Die Behandlung von Punkten, die nicht Teil der Tagesordnung der Versammlung laut Einladung sind.

9)        Die Jahreshauptversammlung fasst ihre Beschlüsse grundsätzlich durch Handzeichen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Auf Beschluss auch geheim abzustimmen. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

10)     Folgende Beschlüsse bedürfen jedoch einer Zweidrittel-Mehrheit der abgegeben Stimmen:

§  Satzungsänderungen

§  Freiwillige Auflösung des Vereines

§  Verschmelzung des Vereines mit einem anderen Verein

§  Abstimmung über Beschlüsse, die nicht Teil der in der Einladung enthaltenen Tagesordnung sind.

11)     Verweigert die Jahreshauptversammlung dem Vorstand die Entlastung oder kommt es zu keiner Wahl des Vorstandes bzw. der Kontrolle, so ist binnen drei Monaten zur Behandlung dieses Themas eine neuerliche außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

12)     Bei Nichtwahl werden die Geschäfte vom alten Vorstand bzw. der alten Kontrolle weitergeführt.



Der Obmann kann jederzeit nach Bedarf eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muss eine solche einberufen, wenn:



a)     die Beschlüsse der Jahreshauptversammlung missachtet werden

b)    dies der Vorstand oder die Kontrolle verlangen oder

c)     ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder eine solche unter Angabe von Gründen verlangt.



Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet, ab dem Zeitpunkt der Anmeldung, binnen vier Wochen statt. Sie hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Bestimmungen des Absatzes 11.1 sind sinngemäß für die außerordentliche Mitgliederversammlung ebenso anzuwenden.

Jedes Mitglied hat das Recht, die Gründe für die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auf eigenen Wunsch vom Vorstand schriftlich mitgeteilt zu bekommen.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung darf ausschließlich Beschlüsse fassen, die im Zusammenhang mit den Gründen der Einberufung stehen.



Dem Vorstand obliegt insbesondere:



1)     die Überwachung des Vereinsvermögens

2)     die Überwachung eines geordneten Sportbetriebes im Sinne der Satzung

3)     die Einberufung der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung sowie die Umsetzung der in diesen gefassten Beschlüsse

4)     die Aufnahme und der Ausschluss von Mitgliedern

5)     die Entscheidung über alle Angelegenheiten, soweit sie nicht ausdrücklich der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung vorbehalten sind

6)     der Beschluss über die Geschäftsordnung des Vorstandes.



Die Anzahl der Vorstandsmitglieder wird wie folgt festgelegt:



§  Obmann

§  Obmannstellvertreter

§  Kassier

§  Schriftführer

§  pro Sektion ein Sektionsleiter



Innerhalb der Sektionen müssen ein Sektionsleiter, Sektionskassier und Sektionsschriftführer gewählt werden. Bei Vorstandsitzungen kann der jeweilige Sektionsleiter auch von einem Delegierten mit Stimmrecht vertreten werden.



Die Vertretung des Hauptvereins nach außen obliegt dem Obmann bzw. im Falle seiner Verhinderung dem Obmannstellvertreter. Er zeichnet allein bzw. in finanziellen Angelegenheiten mit dem Kassier und in schriftlichen Angelegenheiten mit dem Schriftführer alle Schriftstücke und Bekanntmachungen.



Eine rechtsgeschäftliche Bevollmächtigung erhalten die Sektionsleiter. Sie vertreten ihre Sektionen selbstständig nach außen. Die Sektionsleiter zeichnen allein bzw. in finanziellen Angelegenheiten mit dem Sektionskassier und in schriftlichen Angelegenheiten mit dem Sektionsschriftführer. Alle Schriftstücke und Bekanntmachungen sind dem Hauptverein zwecks Archivierung weiterzuleiten.



Die Geschäftsordnung des Vorstandes regelt insbesondere:

  • die Anzahl der Vorstandsmitglieder
  • die Regelungen betreffend die Haltung bzw. den Ablauf von Vorstandssitzungen
  • das Stimmrecht der Mitglieder des Vorstandes bzw. die Beschlussfähigkeit des Vorstandes
  • die Festlegung der Obliegenheiten der Funktionäre, soweit sie nicht in der Satzung geregelt sind.


Änderungen der Geschäftsordnung des Vorstandes bedürfen zu ihrer Wirksamkeit einer Zweidrittel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen der Vorstandsmitglieder.



Die Funktionsperiode des Vorstandes beträgt 4 Jahre.



1)     Die Kontrolle besteht aus mindestens zwei unabhängigen Mitgliedern, die von der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt werden. Die Mitglieder der Kontrolle dürfen weder im Vorstand, noch in den Sektionen eine andere Funktion innehaben.

2)     Mitglieder der Kontrolle können durch den Vorstand mit Zweidrittel-Stimmenmehrheit bis zur nächsten Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung kooptiert werden - längstens aber für die Dauer von 4 Jahren.

3)     Mitglieder der Kontrolle müssen ein Mindestalter von 16 Jahren haben und allgemein dazu in der Lage sein, ihre Funktion auszuüben.

4)     Die Kontrolle ist verpflichtet, zumindest einmal jährlich, ohne Aufforderung und vorhergehende Information, die Gebarung des Vereines und der Sektionen eingehend zu prüfen und darüber der periodisch stattfindenden Jahreshauptversammlung oder einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

5)     Die Kontrolle ist berechtigt, jederzeit in die Geschäftsbücher und Belege des Vereines und der Sektionen Einsicht zu nehmen.

6)     Der Kontrolle obliegt gemeinsam mit dem Vorstand die Einhaltung der Satzung. Verstöße sind der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung zu berichten.

7)     Mitglieder der Kontrolle sind zwar berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes teilzunehmen, haben aber kein Stimmrecht.

8)     Die Tätigkeit im Rahmen der Kontrolle endet mit Rücklegung der Funktion, Ablauf der Funktionsperiode bzw. durch Abwahl in der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung.





1)     Streitigkeiten zwischen Vereinsmitgliedern, den Organen oder Sektionen sind vom Schiedsgericht zu schlichten.

2)     Das Schiedsgericht setzt sich aus einem vom Vorstand bestellten Vorsitzenden und je einem von den Streitparteien bestellten Beisitzer zusammen. Bei Streitigkeiten, ein Organ betreffend, wird der Vorsitzende von der Jahreshauptversammlung bzw. der außerordentlichen Mitgliederversammlung bestellt.

3)     Die Einsetzung eines Schiedsgerichtes ist schriftlich beim Vorstand bzw. bei Streitigkeiten mit dem Vorstand bei der Jahreshauptversammlung oder der außerordentlichen Mitgliederversammlung zu beantragen. Dem anderen Streitteil ist hernach zugleich mit der Aufforderung zur Namhaftmachung des Beisitzers unverzüglich eine Abschrift der Klageschrift zuzustellen.

4)     Die Benennung der Beisitzer hat binnen einer Woche zu erfolgen, andernfalls können diese vom Vorstand bestimmt werden.

5)     Das Schiedsgericht fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Der Schiedsspruch tritt sofort in Kraft.

6)     Gegen den Schiedsspruch kann binnen 14 Tagen Berufung an die nächste Jahreshauptversammlung bzw. außerordentliche Mitgliederversammlung erfolgen, die endgültig zu entscheiden hat.

7)     Der Berufung kommt, sofern sie nicht die Tätigkeit des Vereines maßgeblich behindert, aufschiebende Wirkung zu.

8)     Das Schiedsgericht kann nur über Angelegenheiten entscheiden, die nicht durch die Satzung, die Geschäftsordnung oder gültige Beschlüsse der Organe geregelt sind.







Das Präsidium wird von der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes gewählt. Es vertritt die Angelegenheiten des Vereines nach außen, sofern diese Tätigkeit der Förderung des Vereinszweckes bzw. der Mitglieder dient, jedoch dürfen vom Präsidium keine rechtlich bindenden Schritte im Namen des Vereines gesetzt werden.



Präsidiumsmitglieder können auf Lebzeiten gewählt werden.

12   Auflösung des Vereines



Der Verein wird durch den Beschluss einer eigens hierzu einberufenen außerordentlichen Vollversammlung aufgelöst.



Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Zweidrittel-Mehrheit. Im Falle einer Auflösung fällt das verbleibende Vereinsvermögen sozialen oder karikativen bzw. gleichartigen Vereinen zu.



Der noch amtierende Vorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier (4) Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.





 

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